Niemand kann die COVID-19-Krise ignorieren, die sich mittlerweile weltweit ausbreitet. Die aktuelle Pandemie und ihre enormen Auswirkungen auf verschiedene Branchen, darunter auch den Einzelhandel, haben uns dazu veranlasst, mögliche omnichannel zu analysieren.
Wir empfehlen, drei Ideen für omnichannel zu prüfen, um die Auswirkungen der COVID-19-Krise auf den Umsatz so gering wie möglich zu halten.
Die Bedeutung dieser Ideen wird sich je nach den von der Regierung angekündigten Maßnahmen ändern.
1. Passen Sie Ihren Lagerbestand in allen Vertriebskanälen an
Dank Lagerabgleichkönnen Sie Ihren Laden- und Großhandelsbestand schnell auf Ihre Online-Vertriebskanäle, E-Commerce, Marktplätze, Privatverkäufe usw. umstellen. Stellen Sie sicher, dass Sie diese Umstellung ohne negative Auswirkungen vornehmen können.
E-Commerce-Plattformen werden intensiv genutzt (sofern sie nicht geschlossen sind), und die Herausforderung besteht darin, zunächst das Sortiment an die Krisensituation anzupassen und anschließend eine gute Verfügbarkeit und eine ausreichende Lagerbestandsbreite im Online-Shop aufrechtzuerhalten.
Der französische Einzelhändler Orchestra, der Kinder- und Babyartikel anbietet, wird nur das Nötigste für Kinder bereitstellen. Gleiches gilt für die französische Gartencenter-Kette Truffaut im Bereich Tierfutter.
2. Beziehen Sie nach Möglichkeit das Verkaufspersonal im Laden in die Vorbereitung und den Versand der Pakete ein
Die meisten Ladengeschäfte sind derzeit für Kunden geschlossen.
Für Einzelhändler, die Produkte des täglichen Bedarfs verkaufen, ist die Ship from Store (Versand von Paketen direkt aus den Filialen) die Möglichkeit, den Lagerbestand in den Filialen zu nutzen und die Produktivität ihres Filialpersonals zu optimieren.
So kann ein Geschäft beispielsweise, je nach Branche, bis zu 800 Pakete pro Tag versenden.
3. Nutzen Sie die robustesten Logistiklösungen oder verschieben Sie den Versand
Es lohnt sich, automatisierte Teile Ihres Logistikprozesses zu nutzen. Wenn diese verfügbar sind, wählen Sie Liefermethoden wie Paketautomaten.
Sie sollten die Anbieter nutzen, die weiterhin Dienstleistungen anbieten, und Ihre Lieferversprechenan, indem Sie beispielsweise nur noch Standardversand anbieten, falls Ihr Expressdienstleister nicht mehr verfügbar ist.
Es ist unerlässlich, Solidarität zu zeigen und das Risiko einer Ansteckung mit dem Virus für Ihre Mitarbeiter und Lieferanten so gering wie möglich zu halten. Dies können Sie durch das Angebot einer Lieferverschiebung erreichen: Ihr Online-Shop bleibt zugänglich, die Kunden bezahlen ihre Artikel, die Ware wird beiseite gelegt und der Versand wird nach Ablauf der Ausgangssperre oder des Lockdowns garantiert.