3 wichtige digitale Trends, die Ihre Geschäfte verändern werden

Das stationäre Geschäft hat sich weiterentwickelt und ist heute ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Einzelhandelsstrategie. Auch wenn der E-Commerce weiterhin ein rasantes Umsatzwachstum verzeichnet, ist klar: Wenn Ihr Unternehmen nicht omnichannel ist, sind Sie nicht mehr im Spiel. Doch wie schaffen Sie ein wirklich fesselndes Erlebnis, das Kunden in Ihr Geschäft lockt und zum Kauf bewegt? Wir haben die wichtigsten digitalen Einzelhandelstrends zusammengestellt, die Ihren Filialen 2022 und darüber hinaus zum Erfolg verhelfen werden.

1. Überdenken Sie die Rolle Ihrer Filialen

Ihre Geschäfte müssen mehr sein als nur eine physische Ausstellungsfläche für Ihre Produkte – sie müssen ein einzigartiges Markenerlebnis bieten, das bei Ihren Kunden einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Sie müssen die Sinne ansprechen, ein immersives Erlebnis bieten und zum Ausprobieren einladen. Diese Marken haben Einkaufserlebnisse geschaffen, die man nicht so schnell vergisst:

  • Sezane: Als eine der erfolgreichsten digital-nativen vertikalen Marken (DNVB) hat Sezane unkonventionelle Ladengeschäfte geschaffen, die sie nicht als „Läden“, sondern als „Wohnungen“ bezeichnen. Diese Standorte bieten eine begrenzte Auswahl an Produkten, basierend auf der aktuellen Kollektion der Marke und ihren Basics, die nie ausverkauft sind. Auf diese Weise schafft Sezane ein sehr persönliches Einkaufserlebnis: In einem Apartment können nicht 100 Personen gleichzeitig sein – und in einem Sezane-Store auch nicht! Die Kunden werden gebeten, am Eingang zu warten, bis ein Store-Berater die Tür öffnet und sie hereinbittet.
  • Jacquemus: Für seine Kollektion „Pink 2“ schuf Jacquemus einen immersiven, ganz in Rosa gehaltenen Pop-up-Store, der rund um die Uhr geöffnet war und es den Kunden ermöglichte, die ikonische Tasche „Bambino Long“ über einen „Automaten“ zu kaufen. Die Kunden wählten ein Fenster aus, bezahlten mit ihrer Karte und erhielten einen Code, der ein weiteres Fenster öffnete, wo sie ihre neue Tasche abholten. Dieses Konzept war eine großartige Vertriebs- und Marketingstrategie, die die Marke ins Rampenlicht rückte und gleichzeitig Kunden anzog, die bereit waren, ein Produkt zu kaufen, um Teil eines völlig einzigartigen Erlebnisses zu sein.
  • IKEA: Im Jahr 2021 machte die Marke einen weiteren Schritt auf ihrem Weg zu einem vollständig kreislaufwirtschaftlichen Unternehmen bis 2030 und eröffnete in Schweden einen Pop-up-Store für Secondhand-Artikel. Zwar gibt es Pop-up-Stores schon seit einiger Zeit, doch der Unterschied besteht darin, dass IKEA hier Secondhand-Artikel verkaufte – was wiederum der Kreislaufwirtschaft zugutekam. Um mehr über dieses aktuelle Thema zu erfahren, lesen Sie hier unser Whitepaper.

2. Nutzen Sie moderne Technologien, um im Laden ein fesselndes Erlebnis zu schaffen

Es geht nicht nur darum, digitale Bildschirme in Ihren Geschäften aufzustellen. Es geht darum, ein umfassendes Einkaufserlebnis zu schaffen, bei dem Kunden aktiv einbezogen werden und mitwirken können. Hier sind einige Einzelhändler, die dies bereits umsetzen:

  • Ein Geschäft in der Hosentasche: Heutzutage hat jeder ein Geschäft in der Hosentasche. Mit einem Mobiltelefon können Sie alles kaufen, was Sie wollen, und zwar sofort. Mithilfe moderner Technologie hat Amazon damit begonnen, in seinen Lebensmittelgeschäften ein exklusives Einkaufserlebnis einzuführen, bei dem QR-Codes zum Einsatz kommen und es den Kunden ermöglichen, Waren zu kaufen, ohne an der Kasse vorbeigehen zu müssen.
  • Vernetzte Umkleidekabinen bei Decathlon: Dank der Technologie im Laden können Kunden Kleidung vor dem Anprobieren scannen und dann direkt über einen Bildschirm in der Umkleidekabine nach einer anderen Größe oder Farbe fragen. Dies ist eine wesentlich effizientere Art der Kommunikation mit den Mitarbeitern, und für das Personal ist es einfacher, mehrere Kunden gleichzeitig zu betreuen.

3. Stärken Sie Ihre Mitarbeiter im Laden durch den Einsatz von Technologie

Um Ihre Filialen zu transformieren, müssen Sie zunächst Ihre Mitarbeiter stärken – und genau hier kommen omnichannel Order Management System ins Spiel. Werfen wir einen Blick auf drei großartige Lösungen für den Laden:

  • Order in Store: Dank dieser omnichannel kommt es in Ihrem Geschäft nicht mehr zu Lieferengpässen. Ein Artikel ist in den Regalen nicht verfügbar? Kein Problem – wenn er in einer anderen Filiale, im Lager oder über einen anderen Vertriebskanal verfügbar ist, können Ihre Mitarbeiter ihn ganz einfach über ihre In-Store-App für den Kunden bestellen.
  • Click and Collect: Eine der beliebtesten Liefermethoden Ihrer Kunden, die sich leicht umsetzen lässt. Die Abholung von Bestellungen ist zudem eine hervorragende Möglichkeit, Cross-Selling im Laden zu fördern.
  • In-Store-Termin: Eine ideale Möglichkeit, Beziehungen zwischen Filialmitarbeitern und Kunden aufzubauen, ist die Schaffung personalisierter Einkaufserlebnisse. Das Filialpersonal kann neue Kollektionen vorstellen, empfohlene Produkte auswählen oder bei der Suche nach einem bestimmten Geschenk helfen. In-Store-Termin Ihre Filialmitarbeiter in Berater und persönliche Stylisten und trägt so dazu bei, Ihr Markenimage zu stärken.

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