Terminvereinbarung im Geschäft – Rougegorge Lingerie – Fallstudie

Termine im Laden: Wie lassen sich Umsätze ankurbeln und das Kundenerlebnis personalisieren? RougeGorge Lingerie: eine Fallstudie

Die COVID-19-Krise hat den Einzelhandel dazu gezwungen, sein Dienstleistungsangebot anzupassen, um wirtschaftliche Erholung mit Gesundheitsschutz in Einklang zu bringen. Die Wiederbelebung des Verkaufs und die Personalisierung des Kundenerlebnisses sind zu einer Priorität geworden, was insbesondere durch die Einführung von In-Store-Terminermöglicht. Dabei handelt es sich um eine omnichannel , die auf die Zeit nach dem Lockdown zugeschnitten ist, aber auch darüber hinaus effizient bleibt.

Nachdem RougeGorge Lingerie sein Filialnetz für zwei Monate geschlossen und seine Online-Aktivitäten eingestellt hatte, führte das Unternehmen in nur drei Wochen die omnichannel für In-Store-Termin ein, die es „Click & RDV RougeGorge“.

In-Store-Termin RougeGorge: ein einheitliches, kundenorientiertes Einkaufserlebnis

Vor der Einführung von In-Store-Termin hatten Kunden zwar die Möglichkeit, Dessous in der Umkleidekabine anzuprobieren, konnten jedoch je nach Andrang im Geschäft nicht immer von einer Verkäuferin beraten werden. Auch die Wartezeit für die Nutzung einer Umkleidekabine war unterschiedlich lang.
Seit der Einführung In-Store-Termin haben Kunden die Möglichkeit, einen Termin mit einer Verkaufsberaterin zu vereinbaren, um:

  • Lassen Sie sich zur Auswahl der für die jeweilige Figur am besten geeigneten Dessous beraten: Dank der Unterstützung durch eine Verkaufsberaterin während des Einkaufs können Kundinnen sicher sein, dass sie Artikel finden, die ihrem Geschmack und ihrer Figur entsprechen. Dies steigert die Kundenzufriedenheit erheblich.
  • Eine Vorauswahl an Produkten erstellen: Anhand der Antworten, die ein Kunde bei der Terminvereinbarung gegeben hat, kann sich der Verkaufsberater im Vorfeld auf den Termin vorbereiten, indem er Produkte auswählt, die den Bedürfnissen des Kunden entsprechen.
  • Entdecken Sie eine Kollektion: Der Personal Shopper präsentiert den Kunden die Kollektion ihrer Wahl und deren vielfältige Varianten. Dieser Service eignet sich sowohl für Spontankäufe als auch für gezielte Einkäufe, beispielsweise von Bademode, Kleidung nach einer Operation, Weihnachtsgeschenken usw. Dies trägt dazu bei, das Sympathiekapital der Marke zu stärken, das von den Vertriebsmitarbeitern vermittelt wird.
  • Unterstützung beim Kauf eines Geschenks: Die Verkaufsberaterin stellt anhand der vom Kunden genannten Kriterien (Maße, Vorlieben, Stil) eine Auswahl an Geschenken zusammen und unterstützt ihn beim Kauf. Dieser Service richtet sich an einen breiteren Kundenkreis, beispielsweise an einen Mann, der Dessous für seine Frau oder Partnerin kaufen möchte.

omnichannel von RougeGorge: Der sofortige Erfolg von In-Store-Termin

Angesichts der Tatsache, dass 60 % aller Dessous-Käufe zunächst im Laden anprobiert werden, hat sich der Termin im Laden schnell als nützlich erwiesen, da er einem echten Kundenbedürfnis entspricht.
Unsere Kunden waren bei der Wiedereröffnung vor Ort, und wir verzeichnen im Vergleich zum Vorjahr sogar ein starkes Wachstum. Die Kunden wünschen sich aufeinander abgestimmte Dessous-Artikel; fehlt eine Größe, bestellen sie nicht.

Claire Tardy – Leiterin Web und E-Commerce, RougeGorge Lingerie

Die Einfachheit unseres Order Management System OMS) hat den Vertriebsteams die Einführung dieses neuen Terminangebots im Geschäft erleichtert und bietet zahlreiche Vorteile:

  • Ein Anstieg des durchschnittlichen Warenkorbwerts
  • Ein verbessertes Einkaufserlebnis mit der Marke: besondere Kundenbeziehungen zum Verkaufspersonal durch individuelle Termine, was zu einer Steigerung der Zufriedenheitsrate führt.
  • Optimierung des Warenflusses: Artikel aus dem Filialbestand werden während der Termine an Kunden verkauft und sind somit schneller abverkauft. Fehlt eine Größe oder ein Modell, können sich die Filialen auf den Vereinheitlichter Bestand stützen, Vereinheitlichter Bestand die Kundennachfrage zu decken.
  • Weiterbildung für das Verkaufspersonal: Schulungen zu Kundenbeziehungen, Training im Bereich Personal Shopping und – vor dem Hintergrund der COVID-19-Krise – die Einführung neuer Maßnahmen, um die Sicherheit der Kunden beim Besuch im Geschäft zu gewährleisten.

Einige Zahlen zur Einführung von In-Store-Termin RougeGorge:

  • Seit der Einführung von In-Store-Termin von Ende Mai bis Anfang Juli) wurden in 170 Filialen mehr als 800 Termine vereinbart
  • 60 % der Termine wurden für eine Beratung, die Entdeckung einer Kollektion und den Kauf eines Geschenks vereinbart
  • Bei Terminen wurden Rekordbeträge zwischen 300 € und 800 € erzielt.
Eingelöste Versprechen
KI-gesteuerte verteilte Auftragsverwaltung.