ERP vs. OMS

Wann brauche ich ein Order Management System, und wann reicht mein ERP-System aus?

Das Auftragsmanagement bleibt auch im Jahr 2023 ein heißes Thema, da immer mehr Einzelhändler erkennen, dass sie einen einheitlichen Überblick über ihre Bestände benötigen und in der Lage sein müssen, jedes Produkt über jeden Kanal zu verkaufen. Angesichts steigender Auftragsvolumina und einer zunehmenden Vielfalt an Vertriebs- und Verkaufskanälen wird es immer schwieriger, ein vollkommen flexibles, kundenorientiertes Erlebnis zu bieten. Immer mehr B2C-, D2C- und B2B-Unternehmen setzen mittlerweile auf ein Order Management System (OMS), um dies zu erreichen.

Dieser Trend spiegelt sich im „Worldwide Order Management“-Bericht der IHL Group wider, der für den OMS in den nächsten fünf Jahren ein Wachstum von 278 % prognostiziert – von 570,7 Millionen US-Dollar im Jahr 2021 auf 2,16 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, haben Sie vielleicht schon einmal darüber nachgedacht, in ein spezialisiertes OMS zu investieren, OMS Ihre Auftragsabwicklung OMS optimieren. Doch eine kleine Stimme in Ihrem Kopf sagt Ihnen, dass Ihr ERP-System bereits ähnliche Aufgaben erfüllt – nämlich den Lagerbestand zu überwachen und Aufträge weiterzuleiten –, und Sie könnten versucht sein, einfach ein paar zusätzliche Funktionen an Ihr bestehendes ERP-System anzuhängen, anstatt eine komplett neue Plattform anzuschaffen.

Woher wissen Sie, welcher Weg für Ihr Unternehmen der richtige ist?

Das hängt ganz von der Komplexität Ihrer Lieferkette ab

Meiner Meinung nach lässt sich Ihr Bedarf nur ermitteln, wenn Sie die folgende Frage beantworten:

Wie komplex ist Ihre Lieferkette?

Um es genauer zu sagen:

Ist der Abwicklungsweg jeder Bestellung, die Sie erhalten, im Voraus bekannt?

Wenn die Antwort „Nein“ lautet – wenn der Abwicklungsweg von den bestellten Artikeln und/oder der gewählten Versandart und/oder der Lieferadresse abhängt –, dann benötigen Sie wahrscheinlich ein OMS diese Komplexität zu bewältigen.

Wenn die folgenden Punkte auf Ihr Unternehmen zutreffen, ist Ihr ERP-System nicht mehr zweckmäßig:

  1. Bestandsübersicht: Wenn Sie eine Bestellung erhalten, hoffen Sie, dass sich die Artikel am erwarteten Ort befinden, sind sich aber nicht sicher, ob der von Ihnen gewählte Fulfillment-Weg der richtige ist. Vor allem bearbeiten Sie Bestellungen nicht nur aus Lagern, sondern auch aus Filialen, von externen Logistikdienstleistern, Einzelhandelspartnern, Dropshipping-Anbietern und anderen Standorten.
  2. Lieferdatenanalyse: Sie verfügen über keine Systeme, um Teillieferungen zu minimieren – vielleicht wissen Sie gar nicht, wie viele Ihrer Bestellungen aufgeteilt werden.
  3. Versand: Sie müssen für jede Lieferung den gewünschten Versanddienstleister manuell auswählen.
  4. Produktverfügbarkeit: Die Nichtverfügbarkeitsrate auf Ihrer E-Commerce-Website (d. h. die Anzahl der Artikel, die zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht zum Verkauf stehen, weil sie nicht vorrätig sind) liegt bei über 25 %. (Hinweis: Wenn Sie Ihre Nichtverfügbarkeitsrate nicht kennen, kontaktieren Sie uns – wir berechnen sie kostenlos und unverbindlich für Sie.)
  5. Kundenkommunikation: Ihr Kundenservice-Team muss Kunden manuell kontaktieren, wenn sich Bestellungen verzögern.
  6. Retourenmanagement: Ihr ERP-System ist nicht in der Lage, die Komplexität von Retouren zu bewältigen, weshalb Sie den Kauf einer speziellen Retouren-Software in Erwägung ziehen.

Die wichtigsten Vorteile eines Order Management System einem ERP-System

Ein OMS die Produktverfügbarkeit. Dank der Bestandszusammenführung OMS ein OMS die Anzahl der Produktoptionen, die Ihren Kunden zur Verfügung stehen, ohne dass sich der Pufferbestand oder der Gesamtbestand erhöht. Alle Ihre Produkte sind nun über jeden Kanal (Geschäfte, E-Commerce, Marktplätze, soziale Medien) sichtbar und käuflich zu erwerben.

Ein OMS einen schnellen Return on Investment. Dieses Tool macht sich in weniger als einem Jahr bezahlt – wahrscheinlich sogar in weniger als 6 Monaten – dank zusätzlicher Umsätze (mit Artikeln, die derzeit in Ihrem Netzwerk verfügbar sind, aber einfach deshalb unverkauft bleiben, weil sie auf Ihrer Website als vergriffen angezeigt werden) und der Optimierung Ihrer Fulfillment-Prozesse und Lieferkette (weniger Teillieferungen, Wegfall von Lagerumschlägen, wenn bestellte Artikel bereits in der ausgewählten Abholfiliale verfügbar sind, reduzierte Zollgebühren durch Umleitung von E-Commerce-Bestellungen an Filialen zur lokalen Abwicklung usw.).

Ein OMS Agilität und Flexibilität. Einzelhändler können problemlos neue Vertriebskanäle (zum Beispiel einen neuen Marktplatz) und neue Transportpartner anbinden.

Ein OMS auch Rücksendungen verwalten. Es ist nur logisch, dass dasselbe Tool, das die Auftragsabwicklung verwaltet – und weiß, welche Artikel ein Kunde über welchen Kanal erworben hat –, auch den Rückweg im Produktlebenszyklus verwalten sollte.

Wenn Ihr Unternehmen über Ihr ERP-System hinausgewachsen ist, kontaktieren Sie uns, um zu erfahren, wie unsere spezialisierten Funktionen im Auftragsmanagement Ihnen helfen können, Ihr Unternehmen zukunftssicher zu machen.

Eingelöste Versprechen
KI-gesteuerte verteilte Auftragsverwaltung.