Omnichannel ist aktueller denn je! Auch wenn das Jahr 2021 noch nicht vorbei ist, lässt sich bereits sagen, dass es für den Einzelhandel ein schwieriges Jahr war. Es war geprägt von den Auswirkungen der Gesundheitskrise und einer beispiellosen logistische Krise sowie von zunehmend vernetzten und anspruchsvollen Verbrauchern. Das Jahr 2021 hat einmal mehr gezeigt, dass der Einzelhandel und omnichannel mittlerweile untrennbar miteinander verbunden omnichannel .
Werfen wir einen Blick darauf, welche Trends sich 2021 wirklich durchgesetzt haben.
Der Second-Hand-Markt oder der „Newcomer“ im omnichannel
Durch Plattformen wie United Wardrobe, Depop oder Vinted populär geworden, hat der Second-Hand-Markt die Konsumgewohnheiten mittlerweile grundlegend verändert. Dies geht so weit, dass Marken mittlerweile eigene Websites für Second-Hand-Artikel einrichten und so ihren Kollektionen und den Einkäufen ihrer Kunden ein zweites Leben schenken. In den meisten Fällen stellen die Marken den Verbrauchern, die ihre gebrauchten Artikel zurückgeben, Geschenkgutscheine zur Verfügung. Diese Gutscheine können dann für die neue Kollektion der Marke eingelöst werden, wie es beispielsweise das Levi’s SecondHand-Trade-in-Programm vorsieht.
Romulus Grigoras, CEO von OneStock, erklärt:„Das Interesse an Secondhand-Kleidung hat durch die Pandemie einen Aufschwung erfahren und wird von Dauer sein“(LSA-Interview, Nov. 2021). Dies ist ein Trend, den omnichannel im Auge behalten und genau verfolgen müssen!
Nachhaltigkeit als Zukunft des omnichannel
Ein weiterer damit verbundener Trend ist, dass Verbraucher ökologisches Bewusstsein in ihre Konsumgewohnheiten integriert haben. Dieser Trend gilt mittlerweile auch für den Non-Food-Einzelhandel, und Marken verpflichten sich zu ethischen Produktionsmethoden und umweltfreundlichen Lieferungen.
Dieser umweltfreundliche Ansatz wurde in das Lieferversprechen , das auf E-Commerce-Websites angezeigt wird. Online-Käufer können den CO2-Fußabdruck verschiedener Liefermethoden überprüfen und die umweltfreundlichste Variante wählen. Sie tun dies auch gerne, denn eine OneStock unter 5.000 europäischen Verbrauchern ergab, dass 60 % von ihnen einer Marke treuer wären, wenn diese nachhaltige Praktiken anwenden würde. Könnten Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein die Zukunft des omnichannel sein?
Social Selling für omnichannel , der die Millennials erreicht
Ein neuer Vertriebskanal hat sich an die Spitze der omnichannel gesetzt – Social Selling!
Soziale Netzwerke, insbesondere Instagram und TikTok, ermöglichen es Einzelhändlern nun, ihre Zielgruppen auf eine neue Art und Weise zu erreichen. Dank Kommunikationsstrategien, die auf Influencer-Marketing und Live-Shopping basieren, machen sich Einzelhändler – ob Mainstream-Marken (Nike, Etsy, Madewell…) oder eher exklusive Marken (Lancôme, Livy Studio, Alohas…) – diese Trends zunutze!
Social Selling und Live-Shopping werden in den kommenden Jahren weiter wachsen und sollen in den USA bis 2023 einen Wert von 25 Milliarden US-Dollar erreichen (Coresight Research). Angesichts der einfachen Umsetzung dieses Kanals ist davon auszugehen, dass Digital- und E-Commerce-Manager in den kommenden Jahren immer mehr Interesse daran zeigen werden!
Auftragsverwaltungssysteme oder die technologische Grundlage des omnichannel
Da sie nach der Gesundheitskrise besonders beliebt waren, haben sich Auftragsverwaltungssysteme (OMS) haben sich zu einem wichtigen strategischen Partner für alle Einzelhändler entwickelt, unabhängig von ihrem Tätigkeitsbereich.
Auftragsverwaltungssysteme haben sich während der Covid-19-Krise und darüber hinaus als einer der wichtigsten Leistungsfaktoren erwiesen, da sie es Einzelhändlern ermöglichen, den Warenfluss zu optimieren und Margen zu maximieren. Dies geschieht insbesondere durch die Schaffung einer echten Komplementarität zwischen dem physischen Netzwerk einer Marke und ihrer Website.
Die omnichannel , die über ein OMS implementiert werden, OMS auch im Einzelhandel OMS einem unverzichtbaren Bestandteil: Ship from Store, Order in Store, Click and Collect, In-Store-Termin, etc.
Angesichts der enorm positiven Auswirkungen, die sie auf die Leistung von Einzelhändlern haben, werden Bestellmanagementsysteme zweifellos weiterhin eine Schlüsselrolle in strategischen Diskussionen spielen!